Unsere Schafe im Winter
Seit unsere Weideflächen mit einer satten Schneedecke geschmückt sind, die den Tieren am Abweiden
der noch verbliebenen "Altgräser" hindert,sind die hochträchtigen Mutterschafe auf der hofnahen
Weide, mit der Möglichkeit, im extra für sie gebauten Schafstall Schutz zu suchen.
Unseren Schafen gefällt es aber draußen besser, zumal sie durch den angrenzenden Laub-Mischwald von Osten vor Wind geschützt sind. Jetzt sind auch die Schafe im Vorteil, die, wie es dem Zuchtziel entspricht, mit genügend Bauchbewollung ausgestattet sind.
Zwei mal täglich werden die Mutterschafe mit Heu zugefüttert, abends erhalten sie zusätzlich etwa 100 gr
Hafer/Tier, sowie etwa die gleiche Menge Apfeltrester. Stets zugänglich sind frisches Wasser
und Mineralfutter (ohne Melasse). Immer gern genommen werden Zweige von Kernobst, die im Laufe des Winters mit Genuss von ihrer Rinde befreit werden.
Zur Fütterungszeit kommen die Schafe natürlich gerne in den Stall, sind dann zum
Wiederkäuen aber wieder im Freien. Trockene Kälte ist Rauhwollern ein Vergnügen, während bei
langanhaltenden Regenphasen in Verbindung mit Kälte und Wind, der Stall auch außerhalb
der Fütterungszeiten aufgesucht wird.
Die Lämmer werden in der Regel auch unter freiem Himmel geboren. Die werdenden Mütter suchen sich dann eine ruhige Ecke um dort ungestört lammen zu können.
Unsere Zuchtböcke + Lammböcke, sowie unsere weiblichen Jährlinge haben keinen Stall, oder Unterstand zur Verfügung, können sich jedoch durch die Waldrandlage, gut vor auskühlenden Winden schützen. Sie haben Wasser und Mineralfutter stets zur Verfügung, und werden mit Heu zugefüttert, wenn, so wie zur Zeit, kein Abweiden der Altgräser möglich ist.
Das Bild unten zeigt zwei Lamm-Böcke auf der "Winter-Weide". Auch hier, wenn auch auf dem Bild nicht zu erkennen, haben die Tiere Äste von Apfel-und Birnbäumen, die mit Hingabe geschält werden, auf dem Speisezettel.